Prävention

Prävention kommt von lateinisch „praevenire“ = zuvorkommen. Wir wollen durch geeignete Massnahmen einer Krankheit zuvorkommen und diese zeitlich hinausschieben oder besser verhindern.
Das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe ist bei näherer Betrachtung oft eine präventive Tätigkeit.
-Mit der Jahreskontrolle können wir durch rechtzeitiges Erkennen und Reagieren den Gebärmutterhalskrebs als Vorstufe erkennen und entfernen bevor Metastasen auftreten.
-Mit der HPV-Impfung verhindern wir die Entstehung eines grossen Teil der Gebärmutterhalskrebse.
-Mit einer Hormonersatztherapie ( HRT ) der Wechseljahre therapieren wir die Hitzewallungen, die Schlafstörungen, die psychischen Turbulenzen und wir machen gleichzeitig eine Prävention. Wir senken das Risiko einer
- Osteoporose, wir senken das Herzkreislaufrisiko (Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall etc.), wir senken das Risiko an einem Coloncarcinom (Dickdarmkrebs) zu erkranken, wir Senken auch das Risiko an Demenz zu erkranken und vieles mehr (vgl. Wechseljahre).
-Durch die Schwangerschaftskontrollen wollen wir mit entsprechenden Massnahmen eine Frühgeburt verhindern, kindliche und mütterliche Gefahren rechtzeitig erkennen und behandeln damit sie gar nicht erst auftreten. Allen bekannt ist die
- Folsäureprophylaxe (Vitamin B9) mit welcher wir die Häufigkeit von Spaltbildungen beim ungeborenen Kind (offener Rücken, Hasenscharte , offene Bauchdecken ) deutlich senken können.
-Beim Schwangerschaftsdiabetes kann die Mutter behandelt werden, damit das Kind nicht zu gross wird (Geburtsrisiko kleiner) und nach der Geburt keine Unterzuckerung des Kleinen mit folgenden Hirnschäden auftreten kann.
-Eisenmangel und dessen Folgeerscheinungen kann durch Therapie von Blutungsstörungen ( z.B starke und lange Periodenblutungen )verhindert werden. Auch hier eine Art der Prävention.
-Das Verhindern von Folgeerkrankungen wegen Über – oder Untergewicht durch gesunde Ernährung. Mit einer Fettreduktion (Leckerleicht , Body Code, Ernährungsberatung ), einer hormonellen oder orthomolekularen Unterstützung kann die Gesundheit und unser Immunsystem besser erhalten werden damit es möglichst nicht zu grösseren Krankheiten kommt.
Durch Unterstützung unseres Immunsystems können wir uns besser gegen Corona wehren. Durch die Impfung schützen wir uns natürlich auch gegen dieses Virus. Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten wie wir uns besser schützen können (vgl. Immunofit). Insbesondere spielt die Ernährung eine grosse Rolle für unsere Gesundheit und es lohnt sich, dass wir uns vermehrt mit ihr auseinandersetzen.
In der Orthomolkularmedizin, als Bindeglied zwischen Schulmedizin und Komplementärmedizin, können die Zusammenhänge dieser beiden Lehren gut aufgezeigt werden. Das Verständnis für einander kann wachsen. Anstelle, dass sich diese beiden Lehren bekämpfen können sie sich immer näher kommen und sich ergänzen. Seit einigen Jahren hören wir immer mehr PNEI, dem Psycho – Neuro – Endokrino – Immunologischen System, was uns zeigen soll, dass diese Systeme auf wunderbare Weise zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen.

Durch das Unterstützen und Verstärken dieser Systeme wollen wir durch präventive Massnahmen schlussendlich eigentlich alle das Gleiche:

Möglichst lange fit und gesund bleiben und den unausweichlichen Abgang möglichst würdevoll und kurz gestalten.

Sie sehen: Prävention ist ein riesiges Kapitel und wird deshalb bei Rappigyn ganz gross Geschrieben.

Dr. med. Erhard Stäger

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