symptome wechseljahre

Die Verminderung der weiblichen Hormone während der Wechseljahre führt bei vielen Frauen zu unangenehmen Begleiterscheinungen. Auch mögliche Spätfolgen des Hormonabfalls dürfen nicht unterschätzt werden.

unmittelbare folgen des hormonabfalls

Reaktion des autonomen Nervensystems

  • Hitzewallungen
  • Schweissausbrüche 
  • Schlafstörungen
  • Schwindelgefühle
  • Kopfschmerzen,
  • Herzklopfen, Herzrasen

Seelische / psychische Probleme

  • Stimmungsschwankungen
  • psychische Turbulenzen
  • Niedergeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche
  • Nervosität
  • Angstgefühle
  • Antriebsarmut
  • Vergesslichkeit
  • Nutzlosigkeit

Solche Symptome hängen häufig auch eng mit beruflichen und familiären Veränderungen zusammen.

Unterleibsbeschwerden

  • Scheidentrockenheit mit der Folge von Entzündungen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Brennen beim Wasserlassen
  • vermehrte Blasenentzündungen
  • Inkontinenz

Probleme der Sexualität

Auch Libidoprobleme können mit den Homonen zusammenhängen. Die Erfahrung zeigt aber, dass solche Probleme meist nicht einfach mit der Gabe von Hormonen zu beheben sind. Die Hormone können teilweise zur Besserung beitragen, lösen aber keine Beziehungsprobleme.

spätfolgen

Herz- und Kreislauf

Oestrogene haben eine positive Wirkung auf die Blutfette. Nehmen diese in den Wechseljahren zunehmend ab, erhöht sich das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Beim Wegfall der Hormone gleicht sich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt relativ rasch demjenigen gleichalteriger Männer an.

Osteoporose

Die Gefahr von Osteoporose nimmt mit dem Rückgang der weiblichen Hormonen massiv zu.

Ein Hormonersatz sollte vorsorglich unbedingt eingesetzt werden, bevor Schäden auftreten.

Wenn wir sie als Therapie, also nach einem solchen Ereignis wie Herzinfarkt etc. einsetzen, sind sie schädlich und wirken kontraproduktiv. Viele Studien und jahrelange Arbeit führte zu dieser Einsicht und noch heute wird in Artikeln viel zu wenig auf die mögliche Prävention hingewiesen.

Dr. med. Erhard Stäger

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